Referenzen

„Erfahrung heißt gar nichts. 
Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen.“
 
Kurt Tucholsky

Turnaround/Restrukturierung


  Situationsbeschreibung

Das inhabergeführte Unternehmen agiert ausschließlich projektbezogen. Es koordiniert, steuert und beauftragt Gewerke, die an die Kunden mit oder ohne Aufschlag im Rahmen des Gesamtprojektes weiterbelastet werden. Die Organisation ist nach Funktionen gegliedert. Die Wertschöpfung erfolgt vor allen Dingen über die Berechnung von Projektmanagementleistungen. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren immer positive Ergebnisse erwirtschaftet.

Im (fortgeschrittenen) Verlauf des Geschäftsjahres wird zu spät erkannt, dass das Betriebsergebnis deutlich negativ ausfallen wird. Liquidität ist aktuell ausreichend vorhanden - über große Liquiditätsreserven verfügt das Unternehmen allerdings nicht. Es bestehen keine Bankverbindlichkeiten.

  Ziele des Kunden

Im nächsten Geschäftsjahr soll mindestens Break-Even erreicht werden. Der Kunden möchte keine Bankverbindlichkeiten aufbauen. Die Aufstellung des Unternehmens soll auf den Prüfstand gestellt werden – Organisation, Prozesse und Kostenstrukturen soweit angepasst werden, dass Verluste in den Folgejahren weitestgehend vermieden werden können. Das übergreifende Unternehmenscontrolling soll optimiert werden.

  Vorgehensweise

Zunächst wird das Geschäftsmodell und die Strategie des Kunden überprüft und sehr schnell für zukunftsfähig erachtet. Die anfallenden Kosten – mit Fokus auf die Personalkosten - werden strukturiert und transparent gemacht. Erwirtschaftete Deckungsbeiträge werden den Einheiten zugeordnet – die Effektivität und Effizienz von Supportbereichen analysiert und bewertet. Prozesse innerhalb der Administration werden optimiert. Teilbereiche werden – nach entsprechender Prüfung – out- andere werden ingesourced. Der Fixkostenanteil wird insgesamt reduziert.

Die Liquidität wird operativ so gesteuert, dass eine Inanspruchnahme von Bankkrediten nicht notwendig ist. In Verhandlungen mit Lieferanten und Kunden wird sichergestellt, dass die Liquidität der laufenden Projekte stets positiv ist. Eine divisionale als Alternative zur bisherigen funktionalen Organisation wird erarbeitet – klare Strukturen und Verantwortlichkeiten werden definiert.

Eine abgestimmte Planung wird verabschiedet. Reportinginhalte und -intervalle werden festgelegt.

  Ergebnis

Im folgenden Geschäftsjahr können die Personalkosten bei unveränderter Wertschöpfung um 27%, die Sachkosten um 15% reduziert werden. Das Betriebsergebnis ist deutlich positiv.

Die divisionale Organisationsstruktur ermöglicht eine klare Zuordnung der Erlöse, Kosten und Deckungsbeiträge. Die Rentabilität einzelner Bereiche wird transparent dargestellt.

Es wird ein aussagekräftiges forecast-orientiertes Unternehmens-Controlling installiert.

Die Liquidität des Unternehmens ist jederzeit ausreichend gesichert.

  Leistungen

DERHOLZBECHER ist federführend für die divisionale Organisationstruktur und den Turnaround des Unternehmens in seiner Funktion als CFO. Alle wesentlichen Maßnahmen werden von ihm erarbeitet und gemeinsam mit dem CEO umgesetzt. Er war bei allen wichtigen Verhandlungen mit Lieferanten und Kunden involviert.

Disziplinarisch und fachlich wurden die Bereiche Finanzen, Controlling, Administration, Personal, IT sowie weitere interne Service-Bereiche durch ihn geführt.


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